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Der Schlüssel zur Freiheit: Meditation?


Meditation wird seit mehreren tausend Jahren in den verschiedensten Traditionen, auf die verschiedensten Weisen und von den verschiedensten Menschen praktiziert. Also muss Meditation ja etwas können, oder? Aber was genau ist das? Was kann Meditation wirklich? Wie kann man meditieren lernen? Wie fängt man am besten an? Und welche Meditation ist die Richtige für mich?



Fragen über Fragen, die ich oft zu diesem Thema höre, denn Meditation ist in aller Munde – ein Trend, eine Bewegung oder vielmehr ein Zeichen, dass immer mehr Menschen auf der Suche sind? Auf der Suche nach mehr – mehr innerer Ruhe, mehr Balance – vielleicht sogar auf der Suche nach mehr Selbst, mehr Verbindung zu dem, wer man wirklich ist? Lasst uns diesen Fragen auf den Grund gehen.


#1 Was kann Meditation?

Hierzu erhalten wir ja meistens die positiven Effekte als Antwort: Meditation reduziert Stress, fördert innere Ruhe, den Fokus, die Konzentration, steigert unser Wohlbefinden, unsere mentale Gesundheit, Meditation lässt uns gesünder altern, besser schlafen und und und. Und OH JA! All das klingt wunderbar und ist auch durch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien belegt – aber spannend ist hier doch, wie genau funktioniert das? Und wie können wir all das erlangen, nur durch stilles Sitzen?


Es ist eigentlich ganz einfach. Werde dir einmal jetzt genau während du das hier liest deiner Gedanken bewusst. Nimm wahr, wie viele verschiedene Gedanken dir genau jetzt durch den Kopf rauschen. Und wahrscheinlich merkst du – ganz schön viele, ganz schön durcheinander und ganz schön schnell alles da oben. Aber keine Sorge, das ist völlig normal und wir alle erleben das sehr ähnlich.


Aus Studien ergeben sich Schätzungen, die besagen, dass wir Menschen täglich zwischen 60.000 und 70.000 Gedanken denken, das bedeutet ca. 40-50 Gedanken pro Minute, sprich ca. 1 neuer Gedanke pro Sekunde.


Wenn du dir jetzt bewusst wirst, dass jeder Gedanke Energie kostet, wir sogar durch vieles und langes Denken Kalorien verbrennen, dann wird schnell deutlich, wenn Energie verbraucht wird, muss sie an einer anderen Stelle wieder aufgeladen werden. Und hier kommt Meditation zum Einsatz.


Meditation wird zwar oft eingesetzt um mehr Entspannung, mehr innere Ruhe, mehr was auch immer zu erzeugen, aber was, wenn Meditation eigentlich dazu da ist, genau andersherum zu WENIGER zu führen. Weniger von allem. Weniger Gedanken, weniger Sorgen, Ängste, Meinungen, Identifizierungen. Zurück zum Ursprung. Zurück zum einfach sein.


Denn genau das ist es: Durch Meditation – egal welcher Art – gelangen wir in den gegenwärtigen Moment, ins Hier und Jetzt. Wir schlüpfen in die Rolle des Beobachters und realisieren, dass wir Gedanken haben und nicht unsere Gedanken sind. Und wichtig hier: wir meditieren nicht, um nicht zu denken, wir meditieren, um uns unserer Gedanken bewusst zu werden und um dann, bewusst von ihnen für einen bestimmten Zeitpunkt Abstand zu nehmen.


Das ist der Schlüssel: Als Beobachter nehmen wir das Geschehen ohne Bewertung wahr, akzeptieren, was im Augenblick ist, und erfahren Stille, Freiheit und Frieden. Es ist eine Gelegenheit, uns mit unserem inneren Selbst zu verbinden und eine tiefe innere Ruhe zu finden


– und aus WENIGER wird dann MEHR.



# 2 Wie kann man meditieren lernen?

Meditation ist eine Praxis, die Übung braucht. Hierbei zählt zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine wirkungsvolle Meditationspraxis die Konsistenz – Regelmäßigkeit und Dranbleiben ist hier also viel wichtiger, als die Dauer der Meditation. Bereits 5 Minuten pro Tag können einen nachhaltig positiven Effekt auf deinen Geist haben.


Es empfiehlt sich zu Beginn angeleitete Meditationen zu üben. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Online-Angeboten in den verschiedensten Kanälen und ganz neu auch bei uns in unserer Meditation Journey. Das bedeutet also: Ausprobieren. Ausprobieren welche Art der Meditation tut dir gut, wie lange meditierst du gerne und wann passt es für dich am besten.


Na dann: ab in den Lotussitz & let’s go.


Naja, ganz so schnell und intensiv muss es nicht gleich los gehen. Ganz wichtig ist, dass du dir Zeit lässt und dich gut vorbereitest. Wie wichtig die Vorbereitung für eine Meditation ist, wird oftmals unterschätzt und ich empfehle dir wirklich, dich gut vorzubereiten. Vorbereitung bedeutet ganz konkret: Mit einem kleinen Warm-Up den Körper für den Sitz und den Geist sowie das Nervensystem für die Stille und Ruhe vorzubereiten. Durch eine solche Vorbereitung signalisierst du dem Nervensystem und gibst ihm Zeit, in den parasympatischen Modus zu wechseln, welcher für Regeneration und Ruhe in unserem System zuständig ist.




MEDITATION JOURNEY


Unsere Meditation Journey richtet sich speziell an Meditations-Einsteiger und bietet fünf wohltuende Audio-Meditationen, die dir dabei helfen, einen Zustand der inneren Ruhe zu erreichen. Für die Journey sind also keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Du lernst hier was Meditation ist, was Meditation kann und erlebst, wie Meditation auf dich wirkt. Unser Vorbereitungsvideo führt dich zu dem für dich optimalen Meditations-Sitz und zeigt dir hilfreiche Aufwärmübungen, um deinen Körper auf die Meditation vorzubereiten.






#3 Welche Meditation passt zu mir?


Es gibt viele verschiedene Meditationstechniken, wobei jede ihre einzigartigen Vorteile und Schwerpunkte hat. Die Wahl der für dich passenden Meditationstechnik hängt dabei stark von deinen individuellen Präferenzen und Zielen ab. Ich habe dir hier eine Liste mit 10 populären Meditationstechniken zusammengestellt. Hier kannst du einen ersten Einblick erlangen, was dich rein durch die Beschreibung und Wirkung am meisten anspricht. Durch die Erkundung verschiedener Meditationstechniken kannst du dann die für dich am besten geeignete Methode finden.



1. Achtsamkeitsmeditation

Diese populäre Form der Meditation haben wir oben schon angesprochen. In dieser konzentriert man sich auf das bewusste Beobachten des gegenwärtigen Moments, ohne Bewertung. Durch das Lenken der Aufmerksamkeit auf einen Meditationsgegenstand z.B. den Atem, Körperempfindungen oder Gedanken entwickeln wir eine tiefere Verbindung zum Hier und Jetzt. Auf diese Variante fokussieren wir uns in unserer Meditation Journey.


2. Mantra-Meditation

Hierbei wird in der Meditation ein bestimmtes Wort, eine Phrase oder ein Mantra wiederholt, um den Geist zu beruhigen und in einen meditativen Zustand zu gelangen. Dies hilft, ablenkende Gedanken loszulassen und die Konzentration zu stärken.


3. Transzendentale Meditation

Eine Methode, bei der Meditierende individuelle Mantras von einem zertifizierten Lehrer erhalten. Diese Art der Meditation zielt darauf ab, den Geist in einen Zustand tiefer Entspannung und Bewusstheit zu versetzen.


4. Visualisierungsmeditation

Durch Vorstellungskraft und bildliche Vorstellungen kreiert diese Meditationstechnik positive mentale Bilder oder Szenarien, um Entspannung, Kreativität und Zielerreichung zu fördern.


5. Body-Scan-Meditation

In dieser Praxis wird die Aufmerksamkeit systematisch durch den Körper geführt, um Spannungen und Empfindungen wahrzunehmen. Ziel ist es, den Körper zu entspannen und bewusst mit ihm in Verbindung zu treten.


6. Progressive Muskelentspannung

Diese Technik beinhaltet das bewusste Anspannen und Entspannen der Muskeln, um körperliche und geistige Entspannung zu erreichen.


7. Gehmeditation

Diese Form der Meditation wird im Gehen praktiziert und betont die Achtsamkeit gegenüber jedem Schritt und der Umgebung. Dies fördert die Verbindung mit der physischen Bewegung und der Natur.


8. Bewegte Meditation

Durch eine Kombination von körperlichen Übungen (im Yoga Asanas), Atemkontrolle und Meditation wird in dieser Praxis eine harmonische Verbindung von Körper und Geist angestrebt.


9. Metta Meditation

Auch bekannt als Loving-Kindness-Meditation, fokussiert sich darauf, liebevolle und mitfühlende Gefühle zu entwickeln, sowohl für sich selbst als auch für andere. Die Praktizierenden senden positive Wünsche und Gedanken in die Welt.


10. Zen-Meditation

Eine zentrale Praxis im Buddhismus, bei der Meditierende in der traditionellen Sitzhaltung (Zazen) sitzen und den Atem beobachten oder Rätsel (Koans) betrachten, um Erleuchtung zu erreichen.



#4 Dein Einstieg mit uns


Wenn du jetzt Lust hast Meditation auszuprobieren, dann freuen wir uns, dich auf deinem Weg zu begleiten. In unserer Meditation Journey, die als Online-Meditationskurs aufgebaut ist, erwartet dich ein mehrwöchiges Programm, in welchem du dich von einer 5 Minuten Meditation bis hin zu einer 15 Minuten Meditation hin entwickelst und Schritt für Schritt deine persönliche Meditationsroutine aufbauen kannst.





 

Diesen Artikel hat Mimi geschrieben. Sie ist Gründerin von Studio Atha, Yogalehrerin und Online Marketing Managerin. Die intensive Zeit in der schnelllebigen Welt des Marketings und der Fashionbranche hat sie zum Yoga gebracht. Vom schnellen, lauten Außen wieder näher hin zum langsamen, leisen Innen. Den Weg genau dorthin – zurück zu sich selbst - möchte Mimi mit so vielen Menschen wie möglich teilen, und das mit viel Lebensfreude und Leichtigkeit. Wenn sie nicht auf der Yogamatte ist, ist sie am Meer beim Surfen, spielt Klavier und liebt die Sonne, den Mond und das Leben mit ihrer Familie.

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